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Der nächste Versuch: Desktop-Unix FuryBSD geht an den Start

Unter dem Namen FuryBSD soll ein neues Desktop-Unix entstehen. Noch befindet sich das Projekt jedoch in der Planungsphase.

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Mit einem Manifest und einem ersten Demonstrationsvideo erblickt das Betriebssystem FuryBSD das Licht der Welt. Es handelt sich um ein Unix-Derivat für den Desktop, das auf FreeBSD aufsetzt. Wie aus der Webseite der Entwickler hervorgeht, sollen für den Nutzer essentielle Programme wie Firefox und ein Framework für proprietäre Treiber mit an Bord sein; auch das Drucken soll direkt funktionieren. Als Nutzeroberfläche soll standardmäßig XFCE zum Einsatz kommen. Viele Fragen sind aber noch offen, Interessierte können sich auf furybsd.org einbringen.

Es handelt sich nicht um das einzige Desktop-Projekt im BSD-Umfeld, zum Beispiel basiert GhostBSD ebenfalls auf FreeBSD. Lange Zeit existierte außerdem PC-BSD, das nach der Umbenennung in TrueOS jedoch zunehmend auf Server-Dienste zugeschnitten ist. Als Ersatz starteten die Entwickler die Arbeit an Trident, das aber künftig auf Void Linux aufsetzen wird.

Darüber hinaus können Nutzer mit FreeBSD, OpenBSD oder DragonFly BSD selbsttätig ein Desktop-System einrichten – alle Projekte bieten hierfür ausführliche Anleitungen in ihren Handbüchern an. FreeBSD ist die wohl populärste Ausgabe der freien Unix-Derivate, die auf der freien Unix-Version 4.4BSDLite2 beruhen. (fo)