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Desktop-PCs: Atom, Asus, Acer und Apple setzen Trends

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Die Verkaufszahlen von Notebooks haben jene von klassischen Desktop-Rechnern längst überflügelt. Wie der von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) und der GfK Marketing Services GmbH (GfK) veröffentlichte CEMIX zeigt, wurden allein im Consumer-Markt 2009 hierzulande über viermal so viele Notebooks wie Desktop-PCs verkauft. Auf rund 6,3 Millionen mobile Rechner kommen nur circa 1,5 Millionen "Kisten"-Computer – und das bei annähernd gleichem Durchschnittsverkaufspreis von gut 600 Euro.

Die kompakte, mobile – und im Falle der Netbooks auch noch besonders preiswerte – Technik der Notebooks findet offensichtlich bei immer mehr Verbrauchern Gefallen. Doch das Angebot an Desktop-PCs ist ebenfalls einem spürbaren Wandel unterzogen: auch hier geht der Trend zu immer kompakteren Modellen sowie All-in-One-Rechnern (AiO), wie eine Analyse der gefragtesten Desktop-PCs im heise resale Preisradar zeigt. Der von Intel primär für mobile Rechner konzipierte Atom-Prozessor findet auch in immer mehr Desktop-Systemen Anwendung. Nettops, Kompaktsysteme und AiOs liegen in der Gunst der Verbraucher ganz vorn. Die klassischen, klobigen "Blechkisten" machen nicht einmal mehr ein Drittel der Top-100-Desktop-Rechner im Preisradar aus.

Von dem aktuellen Trend können offensichtlich Asus, Acer und Apple überdurchschnittlich profitieren: Über 40 Prozent der laut Preisradar meistgesuchten Desktop-PCs stammen von diesen drei Herstellern. Mehr Informationen zur Marktentwicklung und den Trends im PC-Geschäft lesen Fachhändler und Systemhäuser in dem heise resale-Beitrag Kompakte und All-in-One-PCs erobern den Desktop-Markt. (map)