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Desktop-Ubuntu vielleicht erst in zwei Jahren mit neuem Display-Server?

Mark Shuttleworth verspricht den Umstieg auf den DIsplay-Server Mir erst für Ubuntu 16.04; ursprünglich hatte der Wechsel auf den neuen Unterbau für grafische Oberflächen bereits vergangenen Herbst erfolgen sollen.

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Die für PCs ausgelegte Ubuntu-Ausführung soll offenbar nicht innerhalb des nächsten Jahres voll auf den Display-Server Mir umschwenken. Die von Ubuntu-Macher Canonical vorangetriebenen Alternative zu Wayland oder dem X-Server von X.org sollte ursprünglich schon bei Ubuntu 13.10 standardmäßig aktiv sein; knapp zwei Wochen vor der Freigabe dieser Version verkündeten die Entwickler jedoch, vorerst weiterhin den X-Server von X.org für die grafische Oberfläche zu verwenden; damals war ein Komplettumstieg auf Mir für die im Oktober 2014 vorgesehene Version 14.10 der Linux-Distribution angedacht.

Nach Einschätzung von Mark Shuttleworth wird Mir der Standard-Display-Server des in zwei Jahren erwarteten Ubuntu 16.04. Der Canonical-Gründer schloss in seiner Keynote zum kürzlich Online abgehaltenen Ubuntu Developer Summit (UDS) aber auch nicht aus, dass der Umstieg schon früher passiert; er soll erfolgen, sobald Mir "rock solid" sei. Shuttleworth erwartet ferner, viele Anwender würden Mir schon in 12 Monaten standardmäßig einsetzen; zudem würde die für Smartphones und Tablets gedachte Ubuntu-Ausführung schon jetzt auf Mir setzen.

UDS-Keynote von Mark Shuttleworth; der Abschnitt zur Mir-Frage beginnt bei Zeitstempel 29:02.

(thl)