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Details über Internet Explorer 7 enthüllt

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Erste Details zu der für Sommer 2005 geplanten Version 7 des Microsoft Internet Explorer dringen an die Öffentlichkeit. Wie Geschäftspartner von MS anonym äußerten, soll das unter dem Codenamen "Rincon" firmierende Programm unter anderem mit Tabbed Browsing ausgestattet sein -- eine Funktion zur Darstellung mehrerer Webseiten innerhalb des Browsers, die der norwegische Webbrowser Opera, die Websuite Mozilla und der Mozilla-Browser Firefox populär gemacht haben.

IE 7 soll nun auch internationalisierte Domain-Namen (IDN) unterstützen -- ob Microsoft hier wie Opera und Firefox schon Maßnahmen zum Schutz vor Phishing-Attacken über manipulierte IDNs vorgesehen hat, ist bislang nicht bekannt. Der IE 7 soll die Fähigkeiten des Bildformats PNG ausreizen -- IE 6 zeigt PNG-Bilder zwar an, kommt jedoch nicht mit halbtransparenten Flächen zurecht. Geplant sind auch ein integrierter RSS-Reader und eine vereinfachte Druckfunktion. Allerdings soll der IE 7 offenbar immer noch nicht vollständig den sechs Jahre alten Web-Standard CSS 2 unterstützen.

Das Hauptaugenmerk der Entwickler liegt auf dem Thema Sicherheit. So sollen die Voreinstellungen restriktiver sein und die Benutzer-Schnittstelle für verschlüsselte Kommunikation via SSL verbessert werden. Cross-Domain-Skripting wird nicht mehr möglich sein. Der Browser soll mit dem künftigen Anti-Spyware-Programm von Microsoft (das derzeit als Beta-Version getestet wird) zusammenarbeiten können.

Internet Explorer 7 wird unter Windows XP mit Service Pack 2 laufen sowie unter den demnächst zur Veröffentlichung vorgesehenen 64-Bit-Windows und Windows Server 2003 Service Pack 1. Microsoft hatte ursprünglich geplant, die neue Version des Browsers erst mit dem für 2006 geplanten Nachfolger von Windows XP herauszubringen, hat aber offenbar aufgrund schwindender Marktanteile seine Pläne geändert. (heb)

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