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Deus Ex Mankind Divided: Ruckeln und Abstürze der PC-Version und erste Hilfe

Die PC-Version ruckelt selbst auf sehr schnellen Gaming-Rechnern, wenn man alle Grafikoptionen aktiviert. Dazu kommen gelegentliche Abstürze und einzelne Bugs, an deren Behebung die Entwickler gerade arbeiten. Erste Tipps helfen.

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Deus Ex Mankind Divided: Ruckeln und Abstürze bei PC-Version
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Deus Ex: Mankind Divided (deutsch) (PC)
Deus Ex: Mankind Divided (deutsch) (PC) ab € 9,99

Das Action-Rollenspiel Deus Ex: Mankind Divided ist seit dem 23. August auch für Windows-PCs verfügbar. In einschlägigen Spieler-Foren häuft sich nun die Kritik an der schlechten Performance des Spiels. Demnach ruckelt Deus Ex auch bei vielen Nutzern mit leistungsfähigen Gaming-Grafikkarten und stürzt an manchen Stellen ab.

Nun haben sich die Entwickler im Steam-Forum zu Wort gemeldet und Stellung zu den wichtigsten Problemen bezogen. Demnach untersuchen sie derzeit die Abstürze beim Spielstart und in der Bahnhofsszene. Nutzer sollen die Grafikqualität reduzieren, DLC-Inhalte deaktivieren, Untertitel ausschalten und das Deus Ex im Fenstermodus spielen – das könnte bis zu einem erlösenden Patch die Abstürze am Bahnhof verringern.

Auch auf die Performance-Probleme gehen die Entwickler ein. Demnach dürfen Nutzer einer 4-GByte-Grafikkarte maximal die "hohe" Grafikqualität wählen – die Voreinstellungen "sehr hoch" und "ultra" verlangen nach einer Grafikkarte mit 6 oder 8 GByte Videospeicher. Außerdem sollte man die extrem speicherfressende Multisampling-Kantenglättung (MSAA) sowie die Contact Hardening Shadows deaktivieren und wenn möglich auf die volumetrische Beleuchtung verzichten.

Die Entwickler empfehlen, sich bei Performance-Problemen auf die Full-HD-Auflösung mit 1920×1080 Pixeln zu beschränken, die aktuellen Grafiktreiber von AMD und Nvidia zu verwenden und das Spiel im exklusiven Vollbildmodus laufen zu lassen – letzteres ist allerdings ein Widerspruch zur Empfehlung gegen Abstürze.

Selbst die neue, 1300 Euro teure Nvidia-Grafikkarte Titan X schafft in der WQHD-Auflösung (2560×1440 Pixel) bei Ultra-Grafikqualität und zweifacher Multisampling-Kantenglättung nur durchschnittlich 42 fps (min-fps: 32). In zwei Wochen soll ein Update erscheinen, das einen DirectX-12-Renderpfad in das Spiel integriert. Dann soll Deus Ex: Mankind Divided auf aktuellen Grafikkarten schneller laufen und Mehrkern-Hauptprozessoren besser auslasten.

Deus Ex Mankind Divided (10 Bilder)

In Prag patrouillieren Polizeiwachen und prüfen die Papiere der Cyborgs. Die Atmosphäre erinnert an die "City 17" aus Half-Life 2.
(Bild: Square Enix)

Deus Ex Mankind Divided verwendet die Dawn-Engine, die auf der bei Hitman Absolution verwendeten Glacier-2-Engine beruht. Mit entsprechend leistungsfähigen Grafikkarten und Mehrkernprozessoren zeichnet sie in Deus Ex sehr hübsche, realistisch ausgeleuchtete 3D-Szenen (Global Illumination). Fußböden wirken dank Parallax Occlusion Mapping plastisch, in Wasserpfützen spiegeln sich Lichtquellen (Screen Space Reflection) und der Einsatz von Tiefenschärfe und Bokeh-Filtern lenkt den Blick zum Geschehen. Einen Eindruck der 3D-Effekte erhalten Sie im folgenden Video:

In Deus Ex: Mankind Divided muss der Spieler als Cyborg-Agent Adam Jensen eine Verschwörung der Illuminaten aufdecken. Ein großes Unterfangen, bei dem er in Hochsicherheitsbereiche eindringen und sich an Wachen vorbeischleichen muss, Computer knackt und auch mal seine Waffen benutzt.

Tech-Demo der 3D-Engine "Dawn" von Deus Ex: Mankind Divided

(mfi)