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Deutsche Flextronics liegt gut im Rennen

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Die deutsche Flextronics hat im ersten Jahr nach ihrer Ausgründung aus der Siemens AG einen Umsatz von 505 Millionen Mark erwirtschaftet. Das Paderborner Unternehmen stellt als Auftragsfertiger seit Anfang 2000 Elektronikprodukte für internationale Markenfirmen wie beispielsweise Microsoft, Ericsson oder auch Fujitsu-Siemens her.

"Unser Spektrum reicht vom Auto-Navigationsgerät über das Handy bis hin zu komplexen Serversystemen", erklärt Uwe Schmidt-Streier, Geschäftsführer des Fertigungs- und Logistikdienstleisters. Für das Jahr 2001 rechnet Schmidt-Streier mit einem zwanzigprozentigen Umsatzwachstum. Das Geschäftsergebnis bezeichnet er als gut, ohne allerdings konkrete Zahlen zu nennen.

Das zur weltweit tätigen Flextronics-Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in Paderborn rund 750 Mitarbeiter. Im laufenden Jahr soll die Zahl der Mitarbeiter auf 840 erhöht werden. Weltweit sind in der Unternehmensgruppe 80.000 Mitarbeiter tätig, die im bis zum 31. März laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 25 Milliarden Mark erwirtschaften sollen.

Im Januar erst hatte Muttergesellschaft Flextronics International die gesamte Handy-Produktion von Ericsson übernommen. Im vergangenen August hatte Siemens einen Auftrag für die Fertigung von insgesamt 33 Millionen Mobiltelefonen bis Ende 2003 an Flextronics vergeben. Flextronics übernahm auch die Handy-Fertigung von Bosch in Dänemark. Mit Microsoft arbeitet Flextronics bei der Produktion der Spielkonsole X-Box zusammen. (pmz)