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Deutsche Telekom und Salesforce zeigen erstes Produkt ihrer Partnerschaft

Vor einem Jahr haben die Deutsche Telekom und der US-Cloud-Anbieter Salesforce ihre Partnerschaft auf der CeBIT beschlossen. In diesem Jahr präsentieren sie ihr erstes gemeinsames Produkt, das Geschäftsprozesse in der Automobil-Branche verbessern soll.

Deutsche Telekom und Salesforce mit erstem Produkt aus Partnerschaft

(Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat auf der CeBIT in Hannover das erste Produkt aus ihrer Zusammenarbeit mit dem US-Cloud-Anbieter Salesforce für den Autohandel vorgestellt. Die neue mobile Plattform soll Händler, Werkstätten, Fahrzeuge und Kunden verbinden und damit eine individuell zugeschnittene Kundenbetreuung ermöglichen.

Das Paket soll über eine einheitliche Plattform von Salesforce mobil zur Verfügung stehen. Über sogenannte iBeacons, kleine Sendereinheiten mit Bluetooth-Funk, können damit einem Kunden am Schaufenster auch außerhalb der Geschäftszeiten alle Details über sein Wunschauto als Dokument oder Video auf sein Smartphone gesendet werden. Mitarbeiter können Schäden am Fahrzeug per Video mit dem Smartphone oder Tablet erfassen oder einen Auftrag direkt in das System übertragen.

Informationen und Kommunikationsschnittstellen, die zuvor nur getrennt voneinander existierten, sollen damit zusammengeführt werden. Automobil-Konzerne sollen darüber ihren Kunden zudem personalisierte Angebote machen können. Die Plattform soll ganz variabel nutzbar sein, sagte Joachim Schreiner von Salesforce der dpa. "Die Zeit der monolithischen Systeme ist damit vorbei."

Die im vergangenen Jahr auf der CeBIT vereinbarte Partnerschaft bündele die Stärken der beiden Unternehmen, sagte Frank Strecker, der bei T-Systems für das Cloud-Geschäft zuständig ist. Die Nachfrage sei derzeit enorm. Der US-Softwarespezialist Salesforce will mit lokalen Partnern wie der Telekom in Deutschland zudem auch jeweils besonderen lokalen Kundeninteressen etwa nach Datensicherheit besser entgegenkommen.

Im Zuge der Digitalisierung veränderten sich derzeit die Geschäftsmodelle der Kunden und damit ihre eigenen Anforderungen an Lösungsmodelle rapide, sagte Strecker. Es finde derzeit eine spannende Transformation statt. Während vor einigen Jahren vor allem noch individuell angepasste Lösungen gefragt gewesen seien, gehe der Trend bei den Kunden inzwischen zu standardisierten Komponenten. Damit könnten sie auch bei der Geschwindigkeit, mit der sich die Anforderungen verändern, mithalten. (dpa) / (anw)

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