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Deutsche Telekom verdient am Verkauf von US-Frequenzen

711 Millionen Euro schrieb die Deutsche Telekom im zweiten Quartal in schwarzen Zahlen, 34 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

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Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal dank des Verkaufs von Mobilfunkfrequenzen ihren Gewinn deutlich gesteigert. Unter dem Strich blieb mit 711 Millionen Euro mehr als ein Drittel mehr übrig als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Um Sondereffekte bereinigt ging das Ergebnis allerdings um gut ein Fünftel zurück, was an höheren Abschreibungen und Investitionen in den USA lag.

LTE-Sendemast

(Bild: Deutsche Telekom)

Der Konzernumsatz blieb mit einem knappen Minus von 0,3 Prozent bei 15,11 Milliarden Euro stabil. Ohne Wechselkurseffekte und Verkäufe seien die Erlöse aus eigener Kraft aber um 0,6 Prozent gewachsen, hieß es.

Die Zahl der Mobilfunkkunden in Deutschland wuchs in den vergangenen drei Monaten um 192.000 auf 39,37 Millionen. In den USA kam die Telekom erstmals auf über 50 Millionen Mobilfunkkunden, nachdem im vergangenen Quartal 1,47 Millionen hinzugekommen waren. In Europa sank die Zahl der Mobilfunkkunden um 130.000 auf 56,48 Millionen.

Ende Juni zählte die Telekom 21,03 Millionen Festnetzanschlüsse, 168.000 weniger als drei Monate zuvor. Die Zahl der IP-basierten darunter wuchs um 527.000 auf 3,17 Millionen.

Von den 12,36 Millionen Breitband-Kunden hatten 1,49 Millionen einen Glasfaser-Anschluss, 119.000 mehr als im Quartal davor. (mit Material der dpa) / (anw)