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Deutsche Telekom vom starken Euro belastet

Wechselkurseffekte durch den gegenüber dem US-Dollar starken Euro haben die Deutsche Telekom im vorigen Quartal gebremst.

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Deutsche Telekom vom starken Euro belastet

Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn.

(Bild: telekom.com)

Die Deutsche Telekom ist zu Jahresbeginn in dem vor einer milliardenschweren Fusion stehenden US-Geschäft durch den starken Euro gebremst worden. Der konzernweite Umsatz ging im ersten Quartal um 3,9 Prozent auf 17,92 Milliarden Euro zurück, wie der Konzern am Mittwoch in Bonn mitteilte. Ohne den Wechselkurseffekt hätte der Erlös um 3,1 Prozent zugelegt.

Weil T-Mobile US an sich weiter brummt und die eigene Ergebnisprognose erhöht hatte, rechnet das Management um Vorstandschef Tim Höttges jetzt ebenfalls mit etwas mehr operativem Gewinn – wenn die bisher so starken Wechselkurseffekte ausgeklammert werden. T-Mobile US hatte vor kurzem eine Fusion mit dem Mobilfunkanbieter Sprint vereinbart.

Im ersten Quartal blieb das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen laut Mitteilung konzernweit mit 5,55 Milliarden Euro stabil. Unter dem Strich verdiente die Telekom mit knapp einer Milliarde Euro ein Drittel mehr als vor einem Jahr.

In Deutschland hatte die Telekom zum Ende des vorigen Quartals 42,7 Millionen Mobilfunk-Kunden, 0,9 Prozent weniger als drei Monate zuvor. Die Zahl der Festnetzanschlüsse schrumpfte um 0,5 Prozent auf 19,15 Millionen. Dagegen wuchs die Zahl der Breitbandanschlüsse um 1,1 Millionen auf 13,36 Millionen; von diesen sind 6,2 Millionen Glasfaseranschlüsse, 7,4 Prozent mehr als im vorigen Quartal. In den USA hat T-Mobile US 74 Millionen Mobilfunk-Kunden, das sind 2 Prozent mehr als im Schlussquartal 2017. (mit Material der dpa) / (anw)