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Deutsche Telekom will fast 13 Milliarden in den Netzausbau stecken

Die Deutsche Telekom bilanziert das vergangene Jahr. T-Mobile US brummt weiterhin und auch hierzulande will der Konzern investieren.

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Deutsche Telekom will fast 13 Milliarden in den Netzausbau stecken

Hauptsitz der Deutschen Telekom in Bonn.

(Bild: telekom.com)

Die Deutsche Telekom will im Jahr der geplanten Versteigerung erster 5G-Frequenzen konzernweit mehr Geld in den Netzausbau stecken. In die Breitbandnetze im Boden und ins Mobilfunknetz sollen dieses Jahr rund 12,7 Milliarden Euro investiert werden, wie ein Telekom-Sprecher laut dpa sagte. Im Vorjahr waren es auf vergleichbarer Basis 12,2 Milliarden. Allerdings entfallen die Mehrinvestitionen vor allem auf die USA. Außerhalb des US-Geschäfts peilt der Konzern Investitionen von 7,9 Milliarden Euro an und damit etwas weniger als 2018.

Vor der geplanten Milliardenübernahme des Konkurrenten Sprint in den USA profitierte die Deutsche Telekom kräftig vom Aufschwung der US-Tochter. Konzernweit kletterte das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis 2018 im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro, wie die Telekom weiter mitteilte. Die US-Mobilfunksparte trägt mittlerweile mehr als 40 Prozent zum operativen Ergebnis bei und war maßgeblich für den Anstieg verantwortlich.

Unter dem Strich ging das Nettoergebnis allerdings um über ein Drittel auf 2,2 Milliarden Euro zurück. Im vierten Quartal rutschte die Telekom vor allem wegen Abschreibungen auf das Europageschäft in die roten Zahlen. Vor einem Jahr hatte zudem ein milliardenschwerer Sonderertrag aus der US-Steuerreform positiv zu Buche geschlagen. Die Dividende soll jedoch wie erwartet um 5 Cent je Aktie auf 70 Cent steigen. Der Umsatz wuchs um 0,9 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro.

Zum Ende des vorigen Jahres zählte die Telekom in Deutschland 44,2 Millionen Mobilfunkkunden, 1,3 Prozent mehr als drei Monate zuvor und 2,5 Prozent mehr als Ende 2017. Die Zahl der Vertragskunden darunter wuchs in den Zeiträumen um 1,0 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent auf 25,4 Millionen. Rund 18,6 Millionen Festnetzanschlüsse betreibt die Telekom für ihre Kunden, das macht einen Schwund von 3,2 Prozent im Jahresvergleich. T-Mobile verzeichnete innerhalb eines Jahres 9,7 Prozent Wachstum an Mobilfunkkunden auf 79,6 Millionen. (anw)