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Deutsche Verbraucherschützer klagen gegen Facebook

Ende Februar hatten Verbraucherschützer Facebook wegen seiner neuen Nutzungsregeln abgemahnt – und stießen bei dem sozialen Netzwerk auf Granit. Jetzt wollen die Verbraucherschützer vor Gericht.

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Facebook

(Bild: dpa, Jens Büttner)

Im Streit über die Nutzungsregeln von Facebook haben sich deutsche Verbraucherschützer zu einer Klage gegen das weltgrößte Online-Netzwerk entschlossen. Facebook habe die geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, erklärte eine Sprecherin vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) der Deutschen Presse-Agentur. "Der VZBV wird die Angelegenheit gerichtlich klären lassen und prüft derzeit den Umfang der Klageerhebung."

Die Verbraucherschützer hatten Facebook bereits Ende Februar wegen 19 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsregeln abgemahnt, die sie für unzulässig halten. Facebook wies die Vorwürfe umgehend zurück: Das Unternehmen sei sich sicher, dass die seit Ende Januar geltenden neuen Nutzungsbedingungen den Gesetzen entsprächen.

Der Verband kritisiert insbesondere, dass Nutzerdaten ausgewertet und mit Werbung verknüpft werden. Zudem bemängeln die Verbraucherschützer die Klarnamenpflicht sowie diverse Voreinstellungen, die von den Nutzern erst rückgängig gemacht werden müssten. So sehen sie ein Problem darin, dass das Auffinden durch Suchmaschinen wie Google bereits voreingestellt ist – genauso wie der Kreis der Nutzer, die Beiträge eines neuen Mitglieds sehen können. (axk)