Deutsche haben wenig Bedarf am mobilen Internet und Fernsehen

Lediglich 14 Prozent der Handybesitzer rufen mit ihrem Mobilfunkgerät Internetseiten auf, und nur zwei Prozent nutzen die TV-Funktion.

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  • dpa

Die meisten Deutschen nutzen ihre Handys weiterhin nicht zum Fernsehen oder zum Surfen im Internet. Das geht aus der Studie Global Tech Insight 2006 des Instituts TNS Infratest hervor. Lediglich 14 Prozent der Handybesitzer rufen damit Internetseiten auf, und nur zwei Prozent nutzen die TV-Funktion ihres Mobiltelefons. Immerhin 16 Prozent hören Radio über ihr Handy. Telefonieren, SMS schreiben und Fotografieren sind dementsprechend weiter die am meisten gebrauchten Anwendungen.

Gründe, die das mobile Internet, Fernsehen oder Radio für die Mehrzahl der Nutzer immer noch uninteressant machen, sind neben dem fehlenden Bedarf die Kosten beziehungsweise die Tarife. Sie sind vielen Handynutzern zu hoch oder zu undurchsichtig. Außerdem wurde von einigen Befragten die Bildqualität der mobilen TV-Dienste infrage gestellt.

Allerdings besteht der Studie zufolge durchaus Potenzial für die Multimedia-Funktionen des Handys. So gaben neben denjenigen, die zum Beispiel das mobile Radio schon nutzen, weitere 22 Prozent der Befragten an, daran zumindest interessiert zu sein. Beim Internet zeigten weitere 17 Prozent der Befragten generelles Interesse daran, die Funktion später einmal zu nutzen. Für die repräsentative Studie wurden insgesamt rund 16.000 Handynutzer im Alter zwischen 16 und 49 aus 29 Ländern befragt. (dpa) / (jk)