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Deutschland bei Quanten-Technik im Rückstand

Während Google kürzlich die Überlegenheit von Quantencomputern bewiesen hat, hinkt Deutschland bei der Technik hinterher. Die folgenden Grafiken zeigen es.

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Google-Quantencomputer: Der eigentliche Quantenchip ist nur ein kleiner Teil des gesamten Aufbaus, der hauptsächlich aus Kühlung und Kontrollelektronik besteht.

(Bild: Google)

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"Bei der Entwicklung der Quantenschaltkreise liegt Europa tatsächlich etwa zwei Jahre zurück", räumt Tommaso Calarco ein, Quantenforscher am Forschungszentrum Jülich.

TR 12/2019

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Um die Lücke zu schließen, will Deutschland in den kommenden Jahren 650 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung von Quantentechnik stecken. Auch die EU fördert solche Vorhaben mit einer Milliarde Euro. Calarco ist überzeugt: Der Rückstand sei noch aufzuholen, denn die wissenschaftliche Exzellenz sei vorhanden.

Eine harte Tour wird es trotzdem, wie eine Recherche in Patentdatenbanken und wissenschaftlichen Publikationen zeigt. Durchgeführt hat sie das Institut für Innovation und Technik exklusiv für die neue Dezember-Ausgabe von Technology Review (ab heute auch im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich).

Deutschlands Rückstand in der Quantentechnik (5 Bilder)

Patente zu Quantentechnologien insgesamt: Zu den Quantentechnologien gehören neben Quantenrechnern noch Quantenkommunikation und Quantensensoren. Alles zusammengenommen liegt Deutschland bei Patenten weltweit auf Platz sieben.
(Bild: Die Grafiken entstanden in Kooperation mit dem Institut für Innovation und Technik im VDI/VDE-IT. Recherchequellen: EPO-DOCDB (Patente), SCOPUS (Publikationen).)

Mehr über den Durchbruch bei Quantencomputern und ein exklusives Interview mit dem CEO von Google, Sundar Pichai, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Technology Review.

(jle)