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Deutschland führend bei OpenOffice-Einsatz

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Der IT-Dienstleister Webmasterpro hat seine letzte Woche veröffentlichte Webanalyse zum Einsatz von Office-Paketen in Deutschland auf weitere Länder erweitert. Dabei zeigt sich ein besonders hoher Einsatzgrad von OpenOffice mit jeweils 22 Prozent in Polen und Tschechien, gefolgt von Deutschland (21 Prozent), Frankreich (19 Prozent) und Italien (18 Prozent). Am Ende der nach dem OpenOffice-Einsatz sortierten Ergebnistabelle stehen Russland mit 6 Prozent, Türkei und Indien (je 5 Prozent) und China (0,2 Prozent).

Der Anteil der installierten MS-Office-Pakete schwankt über die Länder zwischen 68 (China) und 88 Prozent (Niederlande und Indien). Bei etwa der Hälfte der OpenOffice-Anwender findet sich auch eine MS-Office-Installation; Webmasterpro interpretiert das als Hinweis auf abgelaufene Versionen von MS Office 2007, das auf neueren Windows-Rechnern häufig in einer Testversion vorinstalliert sei. WordPerfect kommt in Kanada auf 4,0 Prozent, in den USA auf 3,7 und in Indien sogar auf 4,1 Prozent; ansonsten liegt der Anteil der Office-Suite des kanadischen Herstellers Corel zwischen 0,2 (China) und 2,7 Prozent (Deutschland). Für Apples iWork-Suite weist die Untersuchung nur für Luxemburg, Australien, die Schweiz, Kanada und die USA Anteile von über 3 Prozent aus.

Die erweiterten Ergebnisse hat Webmasterpro analog zu den Daten für Deutschland durch eine Analyse der installierten Schriftarten auf Rechnern, die eine von rund 100.000 Webseiten ansteuern, erhalten. Während für Deutschland über 1 Million Surfer in die Erhebung eingingen, stammen die Daten aller anderen Ländern von lediglich 200.000 Surfern, wobei Webmasterpro nicht mitteilt, wie hoch die Anzahl der auf die einzelnen Länder entfallenden Surfer ist.

Für die Validität der Daten sprechen laut Webmasterpro beispielsweise, dass sich ein hoher Anteil von OpenOffice vor allem in Ländern findet, in denen auch der freie Webbrowser Firefox weit verbreitet ist. Auch der hohe Einsatzgrad der kanadischen WordPerfect-Suite in Kanada sei ein Hinweis auf die Gültigkeit der Daten. Allerdingts weist man darauf hin, dass die Werte für OpenOffice einen Fehlerbereich von ±5 Prozent und die für MS Office einen Fehlerbereich von ±15 Prozent haben; kleinere Unterschiede zwischen Ländern sind also mit Vorsicht zu interpretieren.

Siehe dazu auch:

(odi)