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Deutschlandradio beginnt mit dem Ausstieg aus dem UKW-Zeitalter

Der Deutschlandfunk macht auf Helgoland und in Mittenwald den ersten Schritt hin zu DAB+ und weg von UKW.

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Rot-beiges Radio

(Bild: Joe Haupt CC-BY-SA 2.0)

Deutschlandradio geht einen kleinen Schritt in Richtung Ausstieg aus dem UKW-Zeitalter. In Mittenwald im Isartal und auf Helgoland stellt der Sender komplett auf DAB+ um. Der Empfang über die neue digitale Technik wird auf Deutschlands einziger Hochseeinsel ab Freitag (28. September) möglich sein, in Mittenwald ab dem Freitag danach (5. Oktober). Die Programme Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova sind dann digital über Antenne empfangbar.

Nach einem Monat soll dem Sender zufolge anschließend in den beiden Modellregionen die analoge UKW-Ausstrahlung eingestellt werden. Deutschlandradio ist der erste öffentlich-rechtliche Anbieter, der im Rahmen des geplanten Umstiegs auf DAB+ die analoge UKW-Verbreitung in einer Region beendet. In Mittenwald leben nach Senderangaben gut 10.000 Menschen, auf Helgoland etwa 1500, die künftig Deutschlandradio-Programme über DAB+ hören können, nicht eingerechnet die Touristen.

Die Vorteile von DAB+ sind Deutschlandradio zufolge unter anderem ein klarer Klang und eine größere Programmvielfalt. So stehen zusätzlich zu den Programmen von Deutschlandradio neun weitere, bundesweit über DAB+ empfangbare, private Programme zur Auswahl.

(dpa) / (axk)

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