Deutschlandstart für Amazon Alexa: "Hallo, Echo?"

Eigentlich sollten Amazons vernetzte Lautsprecher mit eingebauter Assistentin ab dem gestrigen 26. Oktober ausgeliefert werden. Doch die meisten Nutzer warten weiterhin auf ihre Einladung. Wir konnten trotzdem schon mit "Alexa" sprechen.

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Amazon Echo: "Hallo, Echo?"
Von
  • Sven Hansen, Volker Zota

So zeigt sich die Bestellseite des Amazon Echo für die meisten Kaufinteressenten.

Die meisten Interessenten von Amazons sprachgesteuerten Netzwerklautsprechern warten weiterhin auf die Geräte, obwohl Echo und Echo Dot seit dem gestrigen Mittwoch offiziell erhältlich sein sollen und laut der Amazon-Webseite "auf Lager" sind. Offenbar sind bisher kaum Geräte verschickt worden. Viele Amazon-Kunden warten auch noch auf die Einladung zum Kauf, denn wer einen der Echos ergattern wollte, musste sich dafür bewerben.

Immerhin ist die Companion-App "Amazon Alexa" für Android und iOS inzwischen auch hierzulande verfügbar, sodass wir unsere US-Geräte auf Deutsch umstellen konnten (auch über die Webseite alexa.amazon.de möglich), um uns mit der eingebauten Sprachassistentin Alexa zu unterhalten. Sie lässt sich – wie das US-Modell – wahlweise über das Wakeword "Alexa", "Amazon" oder "Echo" ansprechen.

Die weibliche Stimme wirkt deutlich runder als noch bei der Vorstellung der deutschen Alexa Mitte September in London. Im Vergleich mit Siri und Cortana klingt Alexa etwas natürlicher. Aufgrund der komplexeren Syntax der deutschen Sprache muss man bei der Spracheingabe allerdings bisher noch häufig auf die "richtigen" Formulierungen achten, damit Alexa versteht, was man von ihr will, wie im Video zu sehen ist:

Wir haben bei unseren US-Geräten die Sprache umgestellt und uns mit der deutschen Alexa unterhalten.

Alexa beherrscht dieselben Grundfunktionen wie die US-Version, also etwa ausgewählte Smart-Home-Geräte steuern, Timer stellen, Todo- und Einkaufszettel pflegen, Verkehrsinfos ansagen, auf Zuruf Musik abspielen, Nachrichten vorlesen, Audible- sowie (bestimmte) Kindle-Bücher vorlesen oder Radio spielen.

Darüber hinaus kann man hierzulande über die App oder die Webseite zusätzliche "Skills" aktivieren, mit denen man in "Das Örtliche" suchen, nach Bahnverbindungen oder Fußballergebnissen fragen kann. Die zum Start verfügbare Zahl der Skills ist recht spärlich. In den USA gibt es hingegen schon über 3000 Webdienste, die Alexa anzapfen kann. Man darf gespannt sein, wie schnell das deutschsprachige Angebot wächst. (sha) / (vza)