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Die Open Document Format Alliance wächst

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Die Anfang März von 36 Unternehmen ins Leben gerufene Open Document Format Alliance (ODF Alliance) hat mittlerweile 138 Mitglieder aus 30 Ländern. Das teilt die Allianz mit, die besonders Regierungen und Behörden die Abkehr vom Microsoft-eigenen Office-Dateiformat und eine Hinwendung zum Open Document Format (ODF) ans Herz legen will. Sie widmet sich laut Mitteilung einem ihrer Ansicht nach möglichen Problem in der Zukunft, in der Behörden keinen Zugang zu wichtigen Aufzeichnungen, Informationen und Dokumenten haben könnten. Das ODF hingegen gewährleiste den Zugang und den Austausch von Informationen unabhängig von Anwendungen und Plattformen, auf denen sie erstellt wurden.

Zu den neuen Mitgliedern gehören die National Archives of Australia und das Indian Institute of Technology. Die ODF Alliance hat außerdem mit Marino Marcich einen ehemaligen Beamten des US-Außenministeriums zum Managing Director ernannt. Er soll für die Umsetzung der Ziele der Interessenvereinigung verantwortlich sein und Behörden über die Vorteile und Möglichkeiten des Dokumentenformats aufklären. Die ODF Alliance unterstützt das Standardisierungsverfahren für das Open Document Format bei der International Organization for Standardization (ISO), das am 1. Mai 2006 abgeschlossen sein soll. (anw)