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Die Rückkehr der Geschlechtsnocken

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Die Spam-Welle aus dem November findet zurzeit offenbar ihre Fortsetzung: Wieder versendet ein Unbekannter tausende Porno-Spam-E-Mails. Wie bei der ersten Welle sind die in einem radebrechenden Deutsch verfassten Briefe offenbar vom einem automatischen Dolmetscher übersetzt worden und werden unter falschen Absender-Adressen versandt. Der Spammer benutzt unter anderem GMX- und Firemail-Adressen.

Auch das weitere Prozedere entspricht in weiten Teilen der ersten Spam-Welle: Die Briefe werben für WWW-Seiten beim spanischen Freespace-Provider terra.es. Benutzt der Adressat einen HTML-fähigen Mailer, der auch JavaScript ausführt, so öffnen sie automatisch Browser-Fenster mit einschlägigen Beispielseiten. Auf einigen der Seiten öffnet sich automatisch ein zweites Fenster mit einem Datei-Download.

Die Namen der herunterzuladenden Dateien sind nach dem Muster szene1.mpeg.exe aufgebaut. Der Empfänger sollte sie offenbar für ein Beispielvideo halten; in Wirklichkeit enthalten sie den Dialer eines Sex-Dienstes, der laut Selbstauskunft 55 Mark pro Anruf berechnet.

heise online steht mittlerweile in Kontakt mit dem italienischen Unternehmen, das die Dialer in Europa vermarktet. Es will schnellstmöglich die zum Dialer gehörende Nummer sperren lassen, damit auf diese Weise kein Schaden mehr entstehen kann, und den Verantwortlichen ausmachen. (jo)

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