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Die USA beherbergen die meisten Phishing-Sites

Die Anti-Phishing Working Group hat ihren Phishing Activity Report (PDF) für Dezember 2004 vorgelegt. Demnach wurden der Organisation im vergangenen Monat 1707 Websites gemeldet, auf denen versucht wurde, mit raffinierten Fälschungen Besuchern vertrauliche Daten zu entlocken. Das entspricht einer Steigerung von 24 Prozent gegenüber Juli vergangenen Jahres. 55 Markennamen, hauptsächlich aus dem Finanzsektor, wurden als Fassade missbraucht. In Deutschland wurden beispielsweise Postbank-Kunden geködert.

Mit einem Anteil von 32 Prozent sitzen die meisten der Sites in den USA, auf Platz zwei folgt China mit 12 Prozent. In Deutschland sind 2,7 Prozent beheimatet. Durchschnittlich 5,9 Tage bleibt eine bösartige Ausspähseite online, 30 Tage hielt die langlebigste durch. Insgesamt hat die Anti-Phishing Working Group im Dezember 9019 verschiedene E-Mails registriert, mit denen die Empfänger auf gefährliche Websites gelockt werden sollten. Das entspricht einer Zuwachsrate von 38 Prozent gegenüber Juli. (adb)

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