Die Windows-Gerüchteküche brodelt: "Threshold" bringt die Rückkehr des Startmenüs

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Die Zeit zwischen dem Erscheinen eines neuen Windows und dem Zeitpunkt, an dem Microsoft selbst erste Informationen zum nachfolgenden Windows rausrückt, wird gern mit Spekulationen überbrückt. Daran ändert sich auch nach dem Erscheinen von Windows 8.1 nichts. Besonders heiß gehandelt werden in den einschlägigen Blogs aktuell der Name der nächsten Version, der Erscheinungstermin sowie die Rückkehr des altbekannten Startmenüs.

Der Reihe nach: Der Name des nächsten Windows soll "Threshold" sein. Ob das stimmt, weiß nur Microsoft, doch dort kommentiert man solche Gerüchte grundsätzlich nicht – unsere Anfrage hat Microsoft bislang wie gewohnt nicht beantwortet.

Als Erscheinungstermin wird 2015 kolportiert, also ein bis zwei Jahre nach 8.1. Das würde gerade so noch zu den Rapid-Release-Plänen passen, die Steve Ballmer während seiner Keynote auf der Entwicklerkonferenz Build verkündete.

Die Rückkehr des Startmenüs wäre die Vollendung der Rolle rückwärts, die Microsoft mit Windows 8.1 begonnen hat. Dort wurde schon der Startknopf wieder eingebaut, doch führt er dort weiter zur Startseite mit den Kacheln statt zum herkömmlichen Startmenü. Bislang hatte Microsoft den Wiedereinbau des Startmenüs mit dem Hinweis abgelehnt, dass das die Kunden nur verwirren würde. Doch möglicherweise hat das Ausmaß der Kritik ein Umdenken eingeleitet.

Allerdings: So unterhaltsam solches Spekulieren über das nächste Windows auch sein mag, ist es derzeit doch besonders nutzlos. Denn bevor Microsoft die endgültigen Entscheidungen dazu fällt, ist erst noch eine andere fällig: Die über Steve Ballmers Nachfolge. So lange die nicht feststeht, ist nicht einmal klar, ob der noch von Ballmer begonnene Konzernumbau bei Microsoft so weitergeht (mit all seinen Auswirkungen auf die Windows-Division) oder ob es nochmals einen radikalen Wechsel geben wird. Und dann kann es passieren, dass Threshold morgen wieder anders heißt und doch ohne Startmenü daherkommen wird. (axv)