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Die Zukunft von Mozilla liegt im Internet der Dinge

An einem Assistenten für das Smart Home sollen Mozillas Entwickler künftig arbeiten. Auch eine Projekt für das Crowdsourcing von Umweltdaten steht auf der Agenda.

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Die Zukunft von Mozilla liegt im Internet der Dinge

Das Mozilla-Logo

Nachdem Mozilla das Ende für Firefox OS für Smartphones angekündigt hatte, hat die Stiftung einen "Produktinnovationsprozess" angekündigt, in dessen Rahmen neue Betätigungsfelder gefunden werden sollten. Nun zeichnet sich ab, dass viele neue Projekte mit dem Internet der Dinge zu tun haben werden. In einem Blog-Post stellt Mozilla vier Projekte genauer vor.

Im Rahmen des Sensor-Web-Projektes soll eine offene Datenbank von Umweltdaten entstehen.

So soll im Rahmen von Project Link ein persönlicher Assistent entstehen, "der versteht, wie der individuelle Nutzer mit seinen Geräten zuhause interagieren möchte und der diese vernetzte Haushaltswelt automatisiert miteinander in Einklang bringt". Das Projekt Sensor Web soll eine Art Crowdsourcing von Umweltdaten voranbringen: Teilnehmer sollen über Sensoren Umweltdaten erfassen, die dann gemeinschaftlich ausgewertet werden, um so "zu einem umfassenden Verständnis von Umweltbedingungen" zu gelangen. Ein Pilotprojekt soll ein Feinstaub-Sensor-Netzwerk aufbauen.

Das Projekt Smart Home soll eine Art Middleware auf den Weg bringen, die die verschiedenen Insellösungen im vernetzten Haushalt, angefangen bei Komplettangeboten wie dem Apple Homekit bis zu Bastellösungen, unter ein Dach bringt. Das Ganze könnte dann vielleicht mit dem vierten Projekt gesteuert werden. Im Rahmen von Project Vaani soll nämlich ein ein Sprachinterface für vernetzte Geräte und Dienste entstehen.

Von Firefox OS ist in allen Projektbeschreibungen keine Rede. Das mit großen Ambitionen als Alternative zu Android und iOS eingeführte System wird wohl vor allem in Smart TVs weiterleben.

Zeitleiste des vorgesehenen Innovationsprozesses

(Bild: Mozilla)

(jo)

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