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Die richtige Technik für die Fußball-WM

Tooor!!! ... Toor!! ... Tor? Dass Fußball-Fans vor ihren Fernsehern nicht mehr wie aus einer Kehle jubeln, ist seit der Verbreitung der digitalen TV-Übertragung normal. Doch wer jubelt zuerst? Und wie kann man sich mobil auf dem Laufenden halten?

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Wer will, verpasst zwar auch mobil kein Tor bei der Fußball-WM, jubelt aber meist später als Zuschauer am Fernseher.

Beim Testspiel gegen Kamerun konnte man es eventuell schon mitbekommen, auch wenn es angesichts der mauen Vorstellung beider Teams keinen Grund für große Gefühlsausbrüche gab. Dennoch haben in der 66. Minute beim Ausgleich zum 1:1 einige Nachbarn scheinbar schon gejubelt, bevor Müller den Ball überhaupt per Kopf im Tor versenkte.

Live ist halt schon längst nicht mehr "live": Je nachdem, ob man die Fußball-Übertragung über Satellit, Kabel, terrestrische Antenne oder Internet empfängt, ergeben sich unterschiedliche Verzögerungen, bis das Signal tatsächlich ankommt. Die digitale Bildaufbereitung im Fernseher kostet weitere wertvolle (Milli-)Sekunden vor dem Torjubel.

Wer Internet-Dienste nutzt, um am Ball zu bleiben, hat meist noch locker Zeit, das Smartphone aus der Tasche zu ziehen, die App zu starten und dann dort "live" das Tor fallen zu sehen, das die anderen schon längst bejubelt haben. Unser Video zeigt die Verzögerungen exemplarisch für ein Spiel, das auf dem ersten Programm der ARD übertragen wird (beim ZDF ergeben sich übrigens etwas andere Zeiten und Reihenfolgen):

Von wegen "live": Warten Sie noch oder jubeln Sie schon?

Doch Gucken ist nur der Anfang: Das Fußballturnier in Brasilien wird die erste echte Second-Screen-WM: Nichts nur ARD und ZDF locken mit Apps und Webseiten, auch zahlreiche andere Angebote wollen die Fußball-Fans auf dem Laufenden halten.

Will man mit Freunden im (Schreber-)Garten Fußball gucken, reicht die Diagonale des LCD-TV möglicherweise nicht. In diesem Fall lohnt ein Blick auf die lichtstarken Allround-Projektoren mit HD-Auflösung, die c't in Ausgabe 13/14 getestet hat; dort erfährt man auch etwas zu den rechtlichen Eckpfosten, wenn aus dem Fußballabend eine echte Viewing-Party wird.

Siehe dazu auch auf c't online und im aktuellen Heft 13/14:

(vza)