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Digitale Bewerbungen sind im Kommen

Bewerbungen auf Papier könnten bald ausgedient haben. Das legen zumindest zwei neue Studien zur Personalsuche nahe.

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Digitale Bewerbungen sind im Kommen

(Bild: dpa, Jan Woitas/Archiv)

Zwei neue Studien beschäftigen sich mit der Relevanz klassischer Bewerbungen. Dass digitale Wege im Recruiting immer wichtiger werden, betonen die Autoren der Untersuchung "Bewerbung der Zukunft" des Online-Karriereportals Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg.

Insgesamt wollen die befragten Unternehmen verstärkt neue Kanäle und soziale Netzwerke für die Personalsuche nutzen, zumal die Papierbewerbung sowohl bei den Millennials als auch bei Unternehmen immer unbeliebter wird: Nur noch 1,5 Prozent der Kandidaten wollen daran festhalten.Von den Firmen wünschen sich noch knapp fünf Prozent den klassischen dicken Brief per Post. Mehr Chancen haben mittlerweile E-Mail- (30,6 %) und Formular-Bewerbungen (74 %). Recruiting per "One Click" planen 17,9 Prozent.

Ob auf Papier oder digital – das klassische Anschreiben verliert ebenfalls an Relevanz, denn schnell, unkompliziert und mobil muss es zugehen. Mittlerweile berücksichtigen mehr als die Hälfte der Recruiter (59 %) auch Bewerbungen ohne Anschreiben, wie Robert Half herausgefunden hat. Als Hauptgrund gaben die befragten 500 Personaler die fehlende inhaltliche Qualität dieser Texte an (48 %). Zudem bemängeln sie ihre Subjektivität (39 %) sowie fehlende Zusatzinformationen zum Lebenslauf (32 %). Einige haben keine Zeit, die Anschreiben zu lesen (15 %) oder gaben an, dass ihre automatisierten Systeme keine voraussetzen (12 %). (jd)

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