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Digitale Werbung jagt die analoge – insgesamt wachsen die Erlöse

Noch wird mit Digitalwerbung weniger Umsatz gemacht, als mit Werbung in klassischen Medien wie Fernsehen und Zeitungen – aber ein Führungswechsel ist absehbar. Aber vor allem wegen der TV-Werbung, wird der noch ein paar Jahre brauchen.

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Digitale Werbung jagt die analoge – insgesamt wachsen die Erlöse

(Bild: robinams)

Die Werbeerlöse dürften weiter wachsen – dabei sei es nur eine Frage der Zeit, wann die digitalen Umsätze die aus dem analogen Bereich überholt haben. Diese Erkenntnis geht aus dem sogenannten "German Entertainment & Media Outlook" der Wirtschaftsprüfung- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, den das Unternehmen am Mittwoch bei den Münchner Medientagen vorlegte.

In Zahlen: Die Bruttoerträge der Internetbranche, die im laufenden Jahr auf knapp 7,2 Milliarden Euro taxiert werden, werden laut PwC im Jahr 2021 bei knapp 9,0 Milliarden liegen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,9 Prozent. Das Werbeaufkommen im analogem Bereich, zu dem Print und TV gerechnet werden, soll in vier Jahren laut PwC knapp 12,5 Milliarden Euro betragen nach 12,2 Milliarden in diesem Jahr.

Zwar liegt zwischen den für 2021 prognostizierten Werten immer noch eine Differenz von 3,5 Milliarden Euro. Aber: Die Auswirkungen der Digitalisierung seien so gewaltig, "dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die digitalen Erlöse erstmals die analog generierten Einnahmen übertreffen werden", wie PwC-Experte Werner Ballhaus sagte.

Die PwC-Studie kommt zu dem Schluss, dass nur in einem großen klassischen Marktsegment – nämlich in der TV-Werbung – die Werbeerlöse signifikant zunehmen dürften, und zwar in den nächsten fünf Jahren um rund 550 Millionen Euro auf dann mehr als 5 Milliarden Euro. Weniger vom allgemeinen Werbeauftrieb profitieren werden demnach die Zeitungen, deren Werbeeinnahmen der PsC-Prognose zufolge bis 2021 auf gut 2,7 Milliarden Euro (minus 1,8 Prozent pro Jahr) sinken werden, auch im Zeitschriftenbereich (von knapp 2,2 auf gut 2,1 Milliarden) gibt es mit 0,6 Prozent weniger pro Jahr ein leichtes Minus. (dpa) / (mho)

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