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Digitaler Zeitungskiosk Pubbles macht dicht

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Der digitale Zeitungskiosk Pubbles wird für Endkunden nur bis Ende September erreichbar sein. Das verkündet der Anbieter auf seiner Webseite und fordert die Kunden auf, die erstandenen Zeitungen und Magazine bis zum 30. September zu sichern. In einem Newsletter an die Kunden des Kiosk nannte man die fehlende wirtschaftliche Perspektive als Grund für das Ende des Verkaufs. Zukünftig werde Pubbles nur noch den Vertrieb von E-Books im Hintergrund von anderen Plattformen übernehmen.

Bereits im März hatte es Gerüchte über die Schließung gegeben, die beiden Gesellschafter Bertelsmann und der Buchhändler DBH (Hugendubel, Weltbild) dementierten damals jedoch mögliche Änderungen für die Endkunden. Zum gleichen Zeitpunkt startete auch die deutsche E-Book-Plattform Tolino, an der neben Bertelsmann und DBH unter anderem auch die deutsche Telekom und Buchhändler Thalia beteiligt sind; sie bietet mit dem Tolino Shine auch eigene Hardware an. Weltbild-Chef Carel Halff hatte bereits zum Start des Tolino angekündigt, "künftig auch Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen offen" zu sein.

Gegründet wurde Pubbles im Oktober 2010 von Bertelsmann und Konzerntochter Gruner+Jahr, später verkaufte man die Hälfte des Online-Kiosks an DBH. Das Angebot blieb jedoch mangels weiterer Partner vergleichsweise bescheiden. (asp)

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