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Display Week: Digitales Stethoskop mit App-Anbindung

Wen hat es nicht schon mal geschaudert vor dem eiskalten Schallkopf eines Stethoskops. Eine elektronische Variante namens Feelix soll das ändern.

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(Bild: pixabay.com)

c't Magazin
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Früher gehörten Stethoskop und weißer Kittel quasi zusammen: Der kalte Puck zum Abhören von Lungen- und Herztönen baumelte um jeden Ärztehals. Inzwischen wird der analoge Schallkopf häufig durch eine elektronische Variante ersetzt: Die digitalen Stethoskope können den Schall elektronisch verstärken, gezielt Töne hervorheben und Störgeräusche unterdrücken.

Mit dem elektronischen Stethoskop Feelix können Patienten ihre Lungenfunktionen selbst überwachen.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / c't magazin)

Auf solche elektronischen Stethoskope hat sich Sonavi Labs www.sonavilabs.com spezialisiert: Das Start-up aus Baltimore stellte auf der Display Week seinen digitalen Messkopf Feelix vor. Sonavi hat in dem Puderdosen-kleinen Puck eine aktive Geräuschunterdrückung eingebaut. Das für die Lungendiagnose entwickelte Gerät soll Abnormalitäten unverzüglich mit 91prozentiger Genauigkeit erkennen.

Feelix soll analoge Stethoskope wie das hier von Med-Comfort ablösen.

(Bild: Med-Control)

Feelix soll zur regelmäßigen Überwachung der Lungenfunktion von Patienten selbst angelegt werden. Eine App am Smartphone übernimmt die Messdaten und legt sie auf einem gesicherten Cloudspeicher ab. Dort kann der Arzt die Messdaten einsehen und den Patienten so aus der Ferne betreuen.

Sonavi Labs hat einige illustre Förderer wie die Bill & Melinda Gates Foundation und die John Hopkins Universität. Feelix und die Modellvariante FeelixPro sind die ersten Produkte des Start-Up; sie sollen im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. (uk)