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Display Week: Glas verbiegen ohne Folgen

Glas ist erstaunlich flexibel, zumindest wenn es sehr dünn ist. Wie man auch dickere Gläser biegen kann, zeigt Laserspezialist LPKF.

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c't Magazin
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Glassubstrate und Deckgläser für biegsame Displays sind weniger als einen Millimeter dünn. Sie lassen sich deshalb zumindest bis zu einem gewissen Grad biegen, ohne Schaden zu nehmen. Vitrion, eine Handelsmarke der hannoverschen LPKF AG, zeigt auf der Display Week, dass sich auch dickere Gläser biegen lassen, die nicht für die Verformung entwickelt wurden. Der Laserspezialist griff zu einem Trick und schnitt kleine Schlitze in das Glas. Am Schlitzmuster lässt sich das Glas ähnlich wie ein Strohhalm am Knick zusammenfalten.

Laserbehandlung für Glastsubstrate (3 Bilder)

Herkömmliches Trägerglas ist nicht flexibel – außer wenn es mit einem Laser vorbehandelt wird


Es handele sich dabei um einen Demonstrator, der zeigen soll, welche Möglichkeiten die Lasertechnik von LPKF biete, erklärte Daniel Dunker gegenüber c't. So könne man mit dem laserinduzierten Ätzverfahren (LIDE) bis zu 30 cm × 30 cm große Panels und Wafersubstrate bearbeiten. (uk)