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Computex

DockPort-Dockingstation von BizLink und Notebook von Acer

Der taiwanische Peripheriehersteller BizLink zeigt eine Docking-Station mit der von AMD und Ti stammenden und von der Vesa übernommenen DisplayPort-Erweiterung DockPort. Ein passendes Notebook gab es auch zu sehen, Acers Aspire R7.

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An eine DockPort-Buchse kann man entweder einen DisplayPort-Monitor oder einen DockPort-Adapter anschließen.

Gerade erst hat die Vesa den von AMD und Ti erfundenen DockPort mitsamt der Erweiterung auf USB 3.1 in die DisplayPort-Spezifikation übernommen, da gibt es schon die erste Docking-Station: BizTech zeigt eine mit zwei Mini-DisplayPorts, drei USB-3.0-Buchsen und GBit-LAN.

BizTech baut zwei Mini-DP-Buchsen, dreimal USB 3.0 und einen USB-LAN ein.

Die DP-Buchsen sind per MST angebunden, das Notebook muss also DisplayPort 1.2 unterstützen, damit beide funktionieren. Auch HBR2 wird durchgeführt, sodass ein einzelner Monitor mit 4K-Auflösung bei 60 Hz oder zwei Monitore mit je maximal 4K bei 30 Hz angesteuert werden. Die Stromversorgung des Notebooks über die Docking-Station funktionierte nicht. BizTech will das Dock auch in Europa verkaufen, konnte aber noch keine Termine oder Preise nennen.

DockPort nutzt den gleichen Stecker wie Mini-DisplayPort mit 20 Pins, die Kabel müssen allerdings spezielle sein.

Die Demo nutzte übrigens ein Acer-Notebook, das Aspire R7: Es ist laut BizTech als einziges Notebook schon für DockPort zertifiziert. Acer selbst nennt die Schnittstelle "Converter Port", die auch das V5 hat. Als Zubehör gibt es bei Acer einen Adapter auf LAN/USB2/VGA zu kaufen, der genauso aussieht wie der Referenzadapter von Ti, der bei BizLink auch zu sehen ist. Demnach dürfte Acers Converter Port eine frühe Implementierung von Vesas DockPort sein. (jow)

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