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Dorico: Steinberg kündigt neue Notationssoftware an

Im Herbst will Steinberg seine neue Notationssoftware Dorico veröffentlichen. Das Profiwerkzeug soll durch intuitiven Umgang mit Musik überzeugen und freie Metren unterstützen.

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(Bild: Steinberg)

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Steinberg will im Herbst seine neue Notationssoftware Dorico veröffentlichen. Für die Software zeichnen die ehemaligen Entwickler des marktführenden Notationsprogramms Sibelius verantwortlich. Sie wurden von Steinberg übernommen, als Sibelius-Inhaber Avid vor etwa vier Jahren große Teile der Programmierung in die Ukraine auslagerte.

Dorico soll als professionelle Notensatzsoftware höchste Ansprüche bis zur Druckvorstufe erfüllen. Gleichzeitig kann es dank ungewöhnlich freiem Umgang mit Tempi und Notenlängen auch als kreatives Kompositionswerkzeug dienen, erläutert Steinberg. Ferner hebt der Hersteller die Projektverwaltung hervor, die das Arbeiten mit mehreren Musikstücken, unbegrenzt vielen Abschnitten und Notenzeilen innerhalb eines Projekt verspricht.

Dorico nutzt die von Cubase und Nuendo bekannte Audio-Engine und wird mit einigen Effekt- und Instrumenten-Plug-ins ausgeliefert. Dazu zählen unter anderem der Workstation-Synthesizer HALion Sonic SE sowie das HALion Symphonic Orchestra.

Dorico soll im vierten Quartal für 580 Euro erhältlich sein, Lehrer und Studenten erhalten das Programm für 400 Euro. Für Anwender von Finale und Sibelius wird Steinberg einen zeitlich begrenzten Crossgrade-Preis von 300 Euro anbieten. (hag)