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Drahtlos-Ladetechnik Qi auf dem Weg nach Europa

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Nerviges Gefummel mit dem USB-Kabel zum Aufladen des Smartphones könnte bald vorbei sein. Über die Drahtlos-Ladetechnik Qi können Smartphones geladen werden, wenn man sie auf eine passende Matte legt. In Japan hat der örtliche Provider NTT docomo nach Angaben des Marketing-Manager von Convinient Power, Bas Fransen, bereits mehr als eine Million Million Smartphones mit Qi-Ladetechnik verkauft – passende Ladegeräte lagen im Karton. Für andere Smartphones gibt es passende Hüllen, die die Energie über eine Spule entgegennehmen und an den USB-Anschluss weitergeben, allerdings leidet die Optik dabei.

Derzeit arbeitet Qi an einer Erhöhung der Entfernung, damit die Anwender ihre Geräte nicht mehr aus der Tasche nehmen müssen, um sie aufzuladen. Bislang ist dies nur über eine Entfernung von wenigen Millimetern möglich. Bei größerer Entfernung sinkt zwar die Effizienz der Energieübertragung, aber dafür steigt der Komfort. Fransen erwartet die Einführung der Qi-Ladetechnik in Europa in den nächsten zwölf Monaten, vielleicht sogar noch in diesem Jahr. Allerdings müssten sich vor allem die Netzbetreiber engagieren – der Erfolg in Japan sei vor allem auf das Engagement von NTT docomo zurückzuführen. (ll)

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