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Draytek startet 11ac-Offensive bei Routern und Access Points

Der taiwanische Netzwerkausrüster Draytek poliert seine Produktpalette mit schnellen WLAN-Geräten auf. Insgesamt drei Router und einen AP hat er mit 11ac-WLAN-Modulen ausgestattet, die Router hat der Hersteller schon auf der CeBIT angekündigt.

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Draytek Router Wlan

(Bild: Draytek)

Der Netzwerkausrüster Draytek ergänzt seine Router-Baureihe Vigor 2925 um zwei Modelle mit schnellem WLAN gemäß der Funknorm IEEE 802.11ac. Das umfasst den Vigor 2925ac und den VoIP-fähigen Vigor 2925Vac. Zusätzlich hat der Hersteller den etwas günstigeren Vigor 2132ac in den Handel gebracht. Die drei Geräte haben die Taiwaner bereits zur CeBIT im März angekündigt. Ab September soll sich der 11ac-Access-Point VigorAP 910C zu den schnellen WLAN-Geräten hinzugesellen.

Die vier WLAN-Basen funken simultan im 2,4- und im 5-GHz-Band. Über drei räumlich unabhängige Daten-Streams übertragen sie im 5-GHz-Band bis zu 1300 MBit/s brutto (3-Stream-MIMO), sie entsprechen dort dem IEEE-Standard 802.11ac. Im 2,4-GHz-Band bringen sie es mit zwei Streams auf maximal 300 MBit/s brutto, als Funkstandard nutzen sie hier die ältere 802.11n-Norm.

Drayteks Vigor 2925Vac verwaltet über seine VoIP-Tk-Anlage bis zu 12 SIP-Konten. Er verschlüsselt Telefonate mit SRTP oder ZRTP. Der kleinere Bruder Vigor 2925ac besitzt keine VoIP-Funktion. Beide Router bauen bis zu 25 VPN-Tunnelverbindungen per SSL und maximal 50 Tunnel per IPSec, L2TP oder L2TP über IPSec auf. Externe Modems koppelt man per Ethernet an; dafür gibt es sogar zwei Ports, an fünf Gigabit-Ethernet-Buchsen finden LAN-Geräte-Anschluss. Über zwei USB-2.0-Buchsen lassen sich etwa Drucker oder externe Festplatten im LAN freigeben. Zusätzlich kann man USB-Mobilfunkmodems an den Ports anschließen. Eines dient als dritte WAN-Schnittstelle, ein weiteres als Ausfallsicherung (Failover).

Dem kleineren Vigor 2131ac hat der Hersteller nur einen Gigabit-WAN-Port und vier Gigabit-Ethernet-Schnittstellen spendiert. Er baut zudem maximal 2 VPN-Tunnel per IPSec, L2TP oder L2TP über IPSec auf.

Der WLAN-Access-Point VigorAP 910C von Draytek lässt sich wie ein Rauchmelder unter der Decke befestigen.

(Bild: Draytek)

Der WLAN-Access-Point VigorAP 910C sieht aus wie ein Rauchmelder und lässt sich auch genauso an der Decke oder der Wand montieren. Strom bezieht er wahlweise über ein mitgeliefertes Steckernetzteil oder aus dem LAN-Kabel gemäß dem IEEE-Standard 802.3af. Dieser spezifiziert eine maximale Leistungsaufnahme von 15,4 Watt. Die Status-LED des APs lässt sich auf Wunsch zu bestimmten Zeiten automatisch abschalten.

Für den Vigor 2925Vac verlangt Draytek 491 Euro, der Vigor 2925ac kostet 437 Euro. Für das günstigere Modell Vigor 2132ac empfiehlt der Hersteller einen Preis von 264 Euro. Der VigorAP 910C kommt ab September für 213 Euro in den Handel. (fkn)