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Dritter Europäischer Datenschutztag

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Am morgigen Mittwoch, dem 28. Januar, wird zum dritten Mal der Europäische Datenschutztag begangen. Mit ihm will der Europarat das Bewusstsein für den Datenschutz bei den Bürgern erhöhen, wie die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder erläutern. Der Datenschutztag findet jährlich am 28. Januar statt, weil an diesem Datum die Unterzeichnung der Europaratskonvention 108 begann. Mit ihr verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten, für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten insbesondere des Persönlichkeitsbereichs bei der automatisierten Datenverarbeitung zu sorgen.

Aus diesem Anlass findet morgen in Berlin eine zentrale Veranstaltung der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder in Berlin statt. Ab 17 Uhr werden im Plenarsaal des Abgeordnetenhauses Referate gehalten und auf dem Podium zum Thema "Wie viel darf mein Arbeitgeber über mich wissen?" diskutiert.

Der ZDF-Datenschutzbeauftragte und der ZDF-Jugendschutzbeauftragte sowie der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Rheinland-Pfalz laden Interessierte nach Mainz ein (PDF-Datei), die Schnittstelle zwischen Jugendschutz und Datenschutz zu diskutieren. Dabei sollen neue Aspekte des "Datenoutings" von Heranwachsenden ausgeleuchtet und praktische Lösungen und Hilfen entwickelt werden. Ein ähnliches Thema behandelt eine Veranstaltung der liechtensteinischen Datenschutzstelle unter dem Titel "Denn sie wissen nicht, was sie tun?! – Soziale Netzwerke unter der Lupe".

Das Europa-Institut an der Universität Zürich führt erneut eine Tagung (PDF-Datei) zum Datenschutzrecht durch. Diesmal steht die Bearbeitung von Kundendaten im Zentrum. Außerdem fand in der Schweiz die erste repräsentative Befragung zum Thema Datenschutz statt, die von Privatim, der Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, in Auftrag gegeben wurde. Die Ergebnisse wurden nun vorgestellt. (anw)