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Dropbox Pro: Preissturz und Funktionszuwachs

Dropbox hat auf die Preissenkungen der Cloud-Konkurrenz reagiert: 1 TByte gibt es nun für 10 Euro im Monat, zudem erhalten Pro-Nutzer mehrere neue Funktionen.

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Der Cloud-Dienst Dropbox hat sein Preisgefüge über den Haufen geworfen: Ab sofort gibt es Dropbox Pro nur noch in einer Ausführung mit 1 TByte Speicherplatz – diese kostet 10 Euro pro Monat oder knapp 100 Euro bei jährlicher Zahlungsweise. Zuvor erhielten Nutzer zu diesem Preis 100 GByte, 500 GByte kosteten bislang 50 Dollar im Monat.

Damit reagiert das Unternehmen auf die Preissenkungen der Konkurrenz in den vergangenen Monaten – auch bei Google Drive liegt der Monatspreis für 1 TByte seit Frühjahr bei 10 Dollar. Microsoft hat die OneDrive-Tarife im Juni ebenfalls gesenkt, Apple stellte niedrigere iCloud-Speicherpreise für Herbst in Aussicht.

Neu für Pro-Nutzer: Die Fernlöschfunktion soll alle Daten entfernen.

(Bild: Entwickler)

Neben dem erweiterten Speicherplatz erhält Dropbox Pro eine Reihe an Funktionen, die Nutzern des kostenlosen Basispaketes nicht zur Verfügung stehen. Dazu gehören zusätzliche Möglichkeiten bei der Freigabe von Dateien: Geteilte Links lassen sich nun mit einem Passwort und einem Verfallsdatum versehen; freigegebene Ordner kann der Nutzer auf reine Ansicht beschränken – statt dem Empfänger auch das Editieren zu erlauben.

Eine Fernlöschfunktion soll außerdem dafür sorgen, dass alle Dropbox-Dateien von einem verlorenen oder gestohlenen Gerät entfernt werden – sobald dieser mit dem Cloud-Dienst Verbindung aufnimmt.

Bestehende Pro-Nutzer müssen nichts weiter tun, betont der Cloud-Dienst, Dropbox werde sich in den nächsten Tagen automatisch umstellen. (lbe)

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