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Dropbox integriert Google Docs, Gmail und Hangouts

Dropbox arbeitet mit Google zusammen und die Nutzer profitieren von einer nahtlosen Integration der Google-Tools. Künftig lassen sich Google-Dokumente direkt in der Dropbox-Umgebung bearbeiten und speichern.

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Dropbox und Google schließen Partnerschaft

(Bild: Dropbox)

Heutzutage liegen Dateien nicht mehr nur auf einer Festplatte, sondern verteilt bei verschiedenen Cloud-Anbietern. Gerade bei Projekten mit mehreren Personen kann es schnell zu einem Dateien-Chaos kommen. Aus diesem Grund hat der Cloud-Anbieter Dropbox mit Google Cloud eine Partnerschaft geschlossen: Die Unternehmen wollen Dropbox- und G-Suite-Nutzer enger zusammenbringen und ein effizienteres Arbeiten ermöglichen. Das Ziel ist eine nahtlose Integration von Google-Diensten in Dropbox.

"Demnächst" können Dropbox-Nutzer Dokumente, Tabellen und Präsentationen aus Google Docs direkt in der Dropbox-Umgebung bearbeiten. Die Nutzer können die Google-Dokumente (zusätzlich) im Dropbox-Speicher ablegen. Admins von Dropbox Business können die Google-Dokumente wie alle anderen Dateien im Cloud-Speicher verwalten, schreibt Lisa Stromer im Dropbox-Blog. Die Dropbox-Entwickler planen außerdem eine native Dropbox-Integration von Gmail und Googles Chattool Hangouts. Es ist dann möglich, Dateien und Links aus einem Dropbox-Account direkt via Gmail und Hangouts zu verschicken. Darüber hinaus zeigt das Gmail-Add-on an, wann verknüpfte Dateien erstellt oder verändert wurden. Hangouts kann im Chatfenster eine Vorschau der geteilten Dateien anzeigen.

Ritcha Ranjan, Produktmanagerin bei Google, erklärte: "Unser Ziel ist es, G Suite zugänglich zu machen, unabhängig davon, welche Tools Sie einsetzen." Die Zusammenarbeit mit Dropbox helfe den Kunden, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dropbox hatte zuvor schon Partnerschaften mit Microsoft und Adobe geschlossen und deren Angebote Outlook und XD CC zu integrieren. Die kommende Google-Integration soll "später in diesem Jahr" erfolgen. "Nebenbei" verfolgt Dropbox außerdem ambitionierte Börsenpläne – trotz Millionenverlust im vergangenen Geschäftsjahr. (dbe)