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Dropbox will 500 Millionen US-Dollar bei Börsengang erlösen

Dropbox hat ambitionierte Börsenpläne. Trotz Millionenverlust im vergangenen Geschäftsjahr streben die Kalifornier eine Listung an der Technologie-Börse Nasdaq an.

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Dropbox

Online-Speicherdienst Dropbox

(Bild: dpa, Armin Weigel)

Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (rund 407 Millionen Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen. Das 2007 gegründete Unternehmen aus San Francisco soll an der Technologie-Börse Nasdaq unter dem Tickerkürzel "DBX" gelistet werden, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Freitag (Ortszeit) hervorgeht.

Die Unterlagen enthalten auch die jüngsten Finanzergebnisse von Dropbox: Demnach stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich fiel jedoch ein Verlust von 111,7 Millionen Dollar an. Dropbox hat nach eigenen Angaben über 500 Millionen Nutzer in 180 Ländern. Die meisten davon zahlen bislang jedoch nichts für den Speicher-Service. In Deutschland ist Dropbox in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik in puncto Datenschutz geraten.

In welcher Preisspanne die Aktien des Filehosting- Dienstes angeboten werden sollen, ist noch unklar, ebenso der genaue Zeitpunkt des Börsengangs.

(mit Material der dpa) / (sea)