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Duden korrigiert nun gratis im Netz

Das Bibliographische Institut hat sein Portal Duden.de gründlich überarbeitet und das bislang teilweise kostenpflichtige Angebot komplett frei zugänglich gemacht. Das zentrale Element von Duden.de ist ein Online-Wörterbuch, in welchem Rechtschreibung, Bedeutung, Synonyme, Aussprache und Herkunft von rund 135.000 deutschen Wörtern aufgeführt sind. Weiterhin gibt es Hinweise zur Grammatik und zur korrekten Verwendung von Begriffen. Aus einer Datenbank der ARD sind Vertonungen eingebunden, computergenerierte Wortwolken illustrieren im Zusammenhang häufig verwendete Begrifflichkeiten.

Außerdem bietet Duden.de die Möglichkeit, ganze Texte auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik hin zu überprüfen. Dafür muss der Text in eine Eingabemaske kopiert werden, die Rechtschreibprüfung von Websites anhand der URL ist nicht möglich.

Komplettiert wird der neue Auftritt von einem Online-Shop, in welchem die Print-Titel und Software des Verlages zu haben sind. Anders als einige Mitbewerber ist Duden.de komplett frei von externer Werbung und soll dies auch bleiben. "Fremde Werbung werden wir auf Duden.de nicht einbinden. Duden.de bleibt eine reine Markenplattform", erklärte Marion Winkenbach, verlegerische Geschäftsführerin des Verlages, auf eine Anfrage von heise online.

Man wolle mit dem neuen Portal "Duden als Instanz und Verlag der deutschen Sprache gezielt in das Bewusstsein der Internetnutzer" rücken, betonte Winkenbach weiter. Das gegenwärtig kostenlos verfügbare Angebot soll dauerhaft frei zugänglich bleiben. Denkbar sei für die Zukunft allerdings die Einbindung zusätzlicher kostenpflichtiger Services. (jh)

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