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Durch Pascal und Polaris: Grafikkartenpreise der Vorgänger im Sturzflug

Grafikkarten der Serien GeForce GTX 960, 970, 980 und 980 Ti sowie die Radeon-Pendants 380, 380X, 390, 390X sind in den vergangenen Tagen deutlich günstiger geworden. Die Karten werden offenbar nur noch als Restposten verkauft.

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Durch Pascal und Polaris: Grafikkartenpreise der Vorgänger im Sturzflug

Seit dem Erscheinen der neuen Nvidia-Grafikkarten GeForce GTX 1070 und GTX 1080 befinden sich die Preise von Karten der Vorgänger-Generation im freien Fall. Der Preissturz betrifft die Serien GeForce GTX 960, GTX 970, GTX 980 und GTX 980 Ti. Diese Modelle setzen auf effiziente Maxwell-Grafikchips, deren Nachfolger die mit 16-Nanometer-Strukturen gefertigten Pascal-GPUs sind.

Die GeForce GTX 980 gibt es bereits für 390 Euro, die GeForce GTX 970 für 250 Euro.

(Bild: c't)

GeForce GTX 970 ab 250 Euro

Die günstigste GeForce GTX 960 ist bereits für 169 Euro erhältlich (Startpreis: 235 Euro). Allein seit dem 14. Juni verlor sie rund 15 Prozent an Wert. Eine GeForce GTX 970 erhält man bereits für knapp 250 Euro (Startpreis: 335 Euro), vor wenigen Tagen lag sie noch bei 280 Euro. Die günstigste GeForce GTX 980 kostet 390 Euro (Startpreis: 570 Euro). Gerüchten zufolge liefert Nvidia keine Maxwell-Grafikchips dieser Leistungsklasse mehr an die Hersteller aus, die jetzt verkauften Exemplare wären damit nur noch Restbestände.

Die bis dato von Nvidia vorgestellten Pascal-Grafikkarten sind wesentlich teurer. Die GeForce GTX 1080 ist ungefähr zwei Mal so schnell wie die GeForce GTX 970, kostet aber fast drei Mal so viel. Die GeForce GTX 1070 ist ab 460 Euro erhältlich. Erwartet wird, dass Nvidia die GeForce GTX 1060 als günstigere Grafikkarte ankündigen wird – wahrscheinlich noch im Juli.

Auch Radeon-Grafikkarten der Serien Radeon R9 380 (ab 150 Euro), 380X (ab 180 Euro), 390 (ab 250 Euro) und 390X (ab 300 Euro) sind wesentlich günstiger geworden und laufen aus.

Am 29. Juni erscheint AMDs Radeon RX 480, die weniger als 250 Euro kostet und Nvidia unter Preisdruck setzen könnte.

(Bild: heise online)

Radeon RX 480 sorgt ab 29. Juni für Preisdruck

Am 29. Juni soll außerdem die AMD-Grafikkarte Radeon RX 480 herauskommen, die von einem Grafikchip der neuen Polaris-Generation angetrieben wird. Die mit 14-nm-Strukturen hergestellte GPU soll genügend Leistung bieten, um Spiele bis zur Auflösung 2560 × 1440 flüssig darzustellen und trotzdem weniger als 150 Watt verheizen. Mit 4 GByte Speicher soll die Radeon RX 480 200 US-Dollar kosten, auf dem deutschen Markt wahrscheinlich um die 230 Euro. Auch eine 8-GByte-Variante wird es geben, die wohl mindestens 30 Euro teurer ausfallen wird.

Erste Benchmarks bescheinigen der Radeon RX 480 (8 GByte) eine Performance von 5435 Punkten im 3DMark Firestrike Extreme, im Ultra-Durchlauf noch 2889 Punkte. Damit wäre sie etwas langsamer als eine GeForce GTX 980, aber wesentlich günstiger – was wiederum Preisdruck auf Nvidia ausübt. (mfi)

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