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E-Book-Verwaltung Calibre erreicht Version 1.0

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Calibre 1.0 kann die Bücher auch in einem Cover-Raster anzeigen.

Obwohl die Versionsnummer lange mit einer Null begann, läuft die E-Book-Verwaltung Calibre längst stabil und das sowohl unter Linux als auch Windows und Mac OS X. Jetzt finden wohl auch die Entwickler, dass ihre Software die Versionsnummer 1.0 verdient hat. Dadurch dass neuere Versionen häufiger veröffentlicht wurden – in den letzten Monaten fast wöchentlich – mussten User auch nicht lange auf neue Gerätetreiber, Bugfixes und Funktionen warten.

Calibre verwaltet Bücher und verfrachtet diese auf unterschiedliche Lesegeräte wie E-Book-Reader oder Tablet. Dabei konvertiert das Programm den Lesestoff auch gleich ins passende Format, was mittlerweile auch mit DOCX-Dokumenten aus Microsoft Word klappt. Mit Calibre lassen sich die Metadaten der erfassten Bücher bearbeiten und die Informationen dabei mit Hilfe von Online-Diensten ergänzen. Als Server kann Calibre die Bücher auch übers Netzwerk anbieten, sodass sie über ein Browser-Interface zugänglich sind.

Version 1.0 der E-Book-Verwaltung bringt neben der Liste mit getrenntem Coverbild-Browser einen neuen Ansichtsmodus "Cover-Raster" mit, der die Buchcover in einer Übersicht anordnet. Die Ansicht lässt sich über die Einstellungen weitere konfigurieren, sodass beispielsweise auch der Buchtitel unter den Cover-Bildern angezeigt wird. Der Wechsel erfolgt über einen kleinen Button unten rechts im Fenster. Daneben hat die Software ein neues, schnelleres Datenbank-Backend erhalten, wodurch sie flotter starten sollte. Calibre kann Suchergebnisse als sogenannte Virtuelle Bibliotheken speichern. Diese lassen sich jetzt über den Content-Server auch auf der Startseite im Browser anzeigen. Alle Neuerungen seit Version 0.9 sind auf der Projekt-Website nachzulesen.

Calibre 1.0 steht über die Projekt-Website für Linux, Windows und Mac OS X zum Download bereit. (lmd)