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E-Books lesen sich langsamer als gedruckte – aber nicht viel

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Einer Studie des dänischen Usability-Experten Jakob Nielsen zufolge lesen Menschen Texte schneller, wenn sie ihnen auf Papier gedruckt vorliegen, als wenn sie auf einem elektronischen Gerät wie dem iPad, Amazons E-Book-Reader Kindle 2 oder einem PC-Bildschirm angezeigt werden.

Die insgesamt 32 Probanden bekamen eine Kurzgeschichte von Ernest Hemingway als Lektüre und benötigten hierfür auf dem iPad im Schnitt 6,2 Prozent mehr Zeit als bei einem gedruckten Buch, auf dem Kindle 10,7 Prozent mehr. Wie Nielsen betont, waren die Ergebnisse aufgrund ihrer hohen Variabilität allerdings statistisch nicht aussagekräftig genug, um die Geschwindigkeit der beiden elektronischen Lesegeräte direkt untereinander zu vergleichen. Vor allem tauge die geringe Zeitersparnis kaum als Entscheidungskriterium für das eine oder das andere Gerät. Signifikant ist jedoch in beiden Fällen der Unterschied zum gedruckten Buch. (pek)