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E-Books verbreiten sich langsam, aber sicher

In Deutschland sind E-Books immer weiter auf dem Vormarsch. Zwar liegt ihr Anteil an dem der verkauften Publikumsliteratur weiterhin im einstelligen Prozentbereich, aber das Wachstum ist groß. Und immer weniger Leser verweigern sich ganz.

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Die Bücherwelt wird langsam digital.

(Bild: dpa, Marc Tirl)

Die Verbreitung von E-Books nimmt zu. Ihr Anteil an der verkauften Publikumsliteratur ist 2013 auf 3,9 Prozent gestiegen, 2012 lag sie noch bei 2,4 und 2010 erst bei 0,5 Prozent. Das geht aus einer gemeinsamen Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der GfK hervor. E-Book-Leser kauften außerdem 2013 (6,4 E-Books) im Schnitt rund ein elektronisches Buch mehr als noch 2012 (5,5 E-Books).

In totalen Zahlen erstanden im vergangenen Jahr 3,4 Millionen Kunden 21,5 Millionen E-Books. 2012 waren es noch 2,4 Millionen E-Book-Leser, die 13,2 Millionen elektronische Bücker gekauft hatten. Der Anteil der Leser, die in Zukunft weiterhin ausschließlich gedruckte Bücher kaufen wollen, ging der Studie zufolge zwischen 2012 und 2013 von 40 auf 38 Prozent zurück. (mho)