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E-Plus-Übernahme belastet Bilanz von Telefónica Deutschland

Das Betriebsergebnis des Mobilfunkanbieters stieg zwar im ersten Quartal, im Zuge der Übernahme von E-Plus standen unter dem Strich aber erneut rote Zahlen.

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(Bild: dpa, Sven Hoppe/Archiv)

Die milliardenschwere Übernahme von E-Plus belastet Telefónica Deutschland weiter. Beim größten deutschen Mobilfunkanbieter stieg im ersten Quartal zwar das Betriebsergebnis. Wegen weiter hoher Abschreibungen im Zuge der Übernahme standen unter dem Strich aber erneut rote Zahlen.

Das Unternehmen, das mehrheitlich zum spanischen Telefónica-Konzern gehört, hatte seine Aktionäre bereits auf ein schwieriges Jahr eingestellt. Wie Telefónica mitteilte, wuchsen die mobilen Datenumsätze zwar stark. Aber in dem hart umkämpften Markt musste das Unternehmen mehr Umsatzanteile an Vertriebspartner abgeben und auch wegen regulatorischer Vorgaben Einbußen hinnehmen.

Das Endgeräte- und das Festnetzgeschäft liefen schlechter. Der Konzernumsatz sank um zwei Prozent auf 1,86 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um sechs Prozent auf 401 Millionen Euro, letztlich blieb ein Quartalsverlust von 170 Millionen Euro.

Im April hatte Telefónica mehr als 2000 Mobilfunkmasten verkauft. Vorstandschef Torsten Dirks bestätigte seine Jahresprognose: Der Umsatz dürfte leicht sinken, der Betriebsgewinn vor Abschreibungen leicht steigen. Der Fokus liegt auf der Zusammenlegung der Netze von O2 und E-plus. (anw)