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E-Plus startet mit GPRS

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Zur CeBIT in Hannover will der Mobilfunk-Anbieter E-Plus (Halle 25, Stand B06 / B02) mit dem Übertragungsstandard GPRS starten. Ein entsprechendes Pilotprojekt hatte E-Plus bereits im letzten Jahr begonnen. Privatkunden zahlen bei E-Plus-GPRS für eine übertragene Datenmenge von bis zu 100 KByte 69 Pfennig für jeweils zehn KByte, Geschäftskunden berechnet E-Plus hingegen lediglich 60 Pfennig, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Den Geschäftskunden will E-Plus aufgrund des durchschnittlich größeren Transfervolumens mit dem Preis entgegenkommen. Die Übertragung größerer Datenmengen ab dem 101. KByte kostet Privat- und Geschäftskunden 20 Pfennig pro zehn KByte. Eine gesonderte Grund- oder Tagesnutzungsgebühr für GPRS wird im Unterschied zu D2 Vodafone, Viag Interkom und T-Mobil in keinem der E-Plus-Tarife fällig.

Bei GPRS werden die Daten paketvermittelt übertragen. Das heißt: Der Kunde zahlt nicht für die Zeit, in der er den Dienst nutzt, sondern nur für die tatsächlich übertragene Datenmenge. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist bei E-Plus mit 20 kBit pro Sekunde vorerst doppelt so schnell wie beim herkömmlichen GSM-Standard (9,6 kBit/s.). Nutzungsvoraussetzung ist ein GPRS-fähiges Endgerät, entweder ein spezielles Handy oder ein PDA. E-Plus will zunächst das Motorola Timeport 260 für 99 Mark anbieten. Verschiedene Hersteller haben zusätzliche Geräte im weiteren Verlauf dieses Jahres angekündigt. (axv)