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E-Plus sucht Anschluss an Inhalte-Anbieter

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Der Mobilfunkbetreiber E-Plus will künftig nicht mehr Inhalte wie Nachrichten, Musik oder Navigation überwiegend selbst anbieten. Unternehmenschef Thorsten Dirks sagte der Financial Times Deutschland (FTD), er wolle Konzernen wie Yahoo oder Microsoft neue mobile Geschäftsmodelle ermöglichen und im Gegenzug an deren Umsätzen beteiligt werden. "Wir sind zu klein, um jede gute Idee selbst zu haben, umzusetzen und zu finanzieren", sagte Dirks demnach. Details dazu, welche Partner E-Plus gewinnen will, sollen in den nächsten Monaten bekannt werden.

Die Mobilfunker würden in den kommenden Jahren ihr traditionelles Geschäftsmodell einbüßen, glaubt Dirks. Nur mit dem Funknetz, mit Sprachtelefonie und SMS könnten sich keine attraktiven Margen mehr verdienen lassen. Allein seit Mitte 2005 sei der Minutenpreis um 16 Prozent gesunken, schreibt die FTD. Mit dem Transport von E-Mails, dem Internetzugang oder Navigationsdiensten erzielen die Mobilfunker noch immer weniger als zehn Prozent des Umsatzes. Gleichzeitig hätten die Mobilfunker kaum Chancen, gegen Internetkonzerne zu bestehen. (anw)