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E-Scooter entzündet sich: Zehn Verletzte in Wohnhaus in München

Der Akku eines E-Scooters hat sich in einer Wohnung entzündet. Zehn Menschen sind bei dem Brand leicht verletzt worden.

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(Bild: Peeradontax/Shutterstock.com)

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Der Akku eines E-Scooters hat sich "schlagartig entzündet" und einen Wohnungsbrand mit zehn Verletzten ausgelöst. Ein Schüler hatte laut Polizei den elektrischen Roller über Nacht ans Ladegerät in seinem Zimmer gehängt. Am Morgen kam es zu der Selbstentzündung.

Als die Feuerwehr an dem Mehrfamilienhaus in München eintraf, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern. Die Anwohner waren bereits ins Freie geflüchtet, trotzdem wurden zehn Bewohner mit leichten Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Haus wird auf 200.000 Euro geschätzt. Bis auf die Brandwohnung sind alle anderen Einheiten aber weiterhin nutzbar.

Um was für einen E-Scooter es sich bei dem Fall aus München handelt, ist unbekannt. Grundsätzlich ist das Gefahrenpotenzial der Roller weitreichend. Experten warnen vor einem hohen Verletzungsrisiko auf den Straßen. Verkehrsverbände befürchten ein E-Scooter-Chaos. Und auch Warnungen angesichts von Batteriebränden, die es immer wieder in Recyclinganlagen gibt, sind bereits ausgesprochen worden. Die SPD fordert nicht zuletzte deshalb ein Pfandsystem für beschädigte oder kaputte Akkus von Tretrollern.





(emw)