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E-Sport wird 2022 Teil der Asienspiele

Der Olympische Rat Asiens (OCA) will E-Sport in die Asienspiele integrieren. Schon in diesem Jahr werden Videospiele wie Fifa 17 als Demonstrationssport ausgetragen, ab 2022 soll es dann sogar Medaillen geben.

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Fifa 17 wird in diesem Jahr Demonstrationssport bei den Asian Indoor & Martial Arts Games (AIMAG).

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Videospiele werden Teil der Asienspiele 2022 im chinesischen Hangzhou. Das gab der Olympische Rat Asiens (OCA) gemeinsam mit Partner Alisports bekannt. Bereits in diesem Jahr soll E-Sports bei den Asian Indoor & Martial Arts Games (AIMAG) vertreten sein – wenn auch nur als Demonstrationssport. Gleiches gilt für die Asienspiele 2018 in Jakarta und Palembang (Indonesien). 2022 werden E-Sportarten dann ganz offizielle Medaillen-Disziplinen.

"Dem Olympischen Rat Asiens liegt das Erbe, die Entwicklung und die Verbesserung des asiatischen Sports sehr am Herzen", kommentiert OCA-Präsident Ahmad Fahd al-Ahmad as-Sabah die Ankündigung. "Wir freuen uns sehr über die strategische Partnerschaft mit Alisports." Alisports gehört zum chinesischen Onlinehandel-Giganten Alibaba, einem Großsponsor des Internationalen Olympischen Komitees.

Welche Spiele 2022 in Hangzhou ausgetragen werden, steht noch nicht fest. Auf den AIMAG 2017 soll Fifa 17 neben nicht näher genannten MOBA-Spielen (Multiplayer Online Battle Arena) auf dem Plan stehen – naheliegende Kandidaten wären etwa League of Legends und Dota 2.

Laut dem Marktforschungsunternehmen Newzoo wurden 2016 rund 493 Millionen US-Dollar mit E-Sport umgesetzt. Für dieses Jahr wurden knapp 700 Millionen US-Dollar prognostiziert, 2020 könnten es schon anderthalb Milliarden sein. Beeindruckend sind auch die Zuschauerzahlen: Die League-of-Legends-Weltmeisterschaften wurden im vergangenen Jahr von über 40 Millionen Fans verfolgt. (dahe)