E-Tretrollerverleiher Lime plant weitere Entlassungen

Lime hat wegen der Coronakrise seinen Dienst in großen Teilen eingestellt, der Umsatz ist daher stark geschrumpft.

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(Bild: Lime)

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Am 14. März verzeichnete Lime weltweit 147.000 Fahrten mit seinen E-Tretrollern. Drei Tage später waren es wegen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Coronakrise nur noch 52.000, schreibt die Finanznachrichtenagentur Bloomberg, dem nach eigenen Angaben interne Unterlagen des E-Tretrollerverleihers vorliegen.

Der tägliche Umsatz sei von gut 600.000 US-Dollar auf knapp 200.000 geschrumpft, schreibt Bloomberg weiter, daher schrumpften die Geldreserven, in zwölf Wochen könnte Lime zahlungsunfähig sein. Vor diesem Hintergrund plane das Unternehmen, 50 bis 70 Stellen in seiner Zentrale in San Francisco abzubauen. Bereits im Januar hatte Lime Stellen gestrichen.

Die E-Tretrollerverleiher reagieren unterschiedlich auf die Coronakrise. Während Lime in Deutschland und 17 europäischen Ländern sowie Israel, Kanada und manchen Bundesstaaten in den USA seinen Dienst vorübergehend einstellte, Bird mit seinem Dienst Circ in Deutschland ebenso pausiert, will Voi weiterhin seine E-Tretroller anbieten.

E-Tretroller im öffentlichen Verkehr (38 Bilder)

Seit dem 15. Juni 2019 sind E-Tretroller, auch E-Scooter genannt, auf öffentlichen Straßen in Deutschland zugelassen. Schon wurden die ersten in deutschen Städten gesichtet.
(Bild: Lime)

(anw)