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E3: Sonys portable Playstation glänzt mit üppiger Hardware

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Die erste Präsentation von Sonys kommender Playstation Portable (PSP) mag die Neugier der Spielfanatiker zunächst einmal gestillt haben. Fragen zur Spieleauswahl bleiben jedoch noch genügend.

Das schwarze, 260 Gramm leichte Gerät hat einen 4.3-Zoll-Bildschirm im 16:9 Breitwandformat. Mit Maßen von 17 × 7 × 2,3 Zentimeter hat die PSP etwa die Größe eines ausgewachsenen Handheld-Rechners. Eine Sony-eigene CPU mit 333MHz-Takt und 32 MByte Hauptspeicher sowie vier MByte Embedded-DRAM sollen für ordentlich Power sorgen. Das TFT-Display mit einer Auflösung von 480 × 272 Pixel scheint geeignet zu sein, die grafischen Leistungen des Systems gebührend darzustellen.

Den Beweis blieben die Japaner freilich vorerst schuldig, denn statt einer Live-Vorführung war nur eine Videoaufnahme zu sehen. Die Softwaredetails sind noch gar nicht vollständig spezifiziert, sodass Spieleentwickler das Ergebnis derzeit nur abschätzen können. Immerhin will Sony aber im Heimatmarkt noch mit dem Adventsgeschäft loslegen. Für die USA und Europa ist ein Verkaufsstart im Frühjahr 2005 geplant. Wie viele Spiele dann für die PSP erhältlich sein werden, ist ebenso unsicher. Zumindest Electronic Arts will vier bis sechs spezielle PSP-Spiele bis März fertig haben. Bedient wird die portable Konsole mit den klassischen Sony-Buttons. Per USB-Kabel können sich Spieler miteinander vernetzen und gemeinsam spielen, ebenso über die Infrarot-Schnittstelle. Per integrierter WLAN-Funktion ist auch ein Spiel mehrerer Teilnehmer über das Internet möglich -- dazu gibt es Software- und Spiele-Downloads auf einen Memory Stick Pro.

Außer zum Daddeln soll die PSP zudem als MP3- und Videospieler dienen. Als Massenspeicher haben die Japaner dazu ein proprietäres, so genanntes UMD-Laufwerk vorgesehen, das 1,8GByte-Medien aufnimmt. Die Batterielebensdauer im Video-Modus gibt der Hersteller mit 2,5 Stunden an. Bei reinem Musikbetrieb sollen es zehn Stunden werden. (Erich Bonnert) / (wst)