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ESA-Satellit Sentinel-5P zur Analyse der Atmosphäre gestartet

Das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der ESA kann bald auf einen weiteren Satelliten zurückgreifen. Der am Freitag gestartete Sentinel-5P soll die Atmosphäre der Erde analysieren und nach Luftverschmutzung Ausschau halten.

ESA-Satellit Sentinel-5P zur Analyse der Atmosphäre gestartet

Start vom Kosmodrom Plessezk

(Bild:  ESA)

Die Europäische Weltraumagentur ESA hat den ersten Satelliten der Copernicus-Mission gestartet, der sich der Beobachtung unserer Atmosphäre widmen soll. Der 820 Kilogramm schwere Satellit Sentinel-5P wurde von einer Rockot-Rakete ausgesetzt und nahm 93 Minuten nach dem Start Kontakt zur ersten Bodenstation auf. In den ersten drei Tagen sollen nun alle Systeme kontrolliert und der Satellit auf den Beginn seiner Arbeit vorbereitet werden. In sechs Monaten soll dann die eigentliche Mission beginnen und Sentinel-5P die bereits kreisenden Copernicus-Satelliten zur Erdbeobachtung ergänzen.

Sentinel-5P soll die Spuren von Gasen wie Stickstoffdioxid, Ozon, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Methan, Kohlenstoffmonoxid, aber auch Aerosole messen. Damit würden Forscher ein tägliches Bild unserer Atmosphäre bekommen, wie es das in dieser Genauigkeit noch nicht gab, erklärt die ESA. Das sei eine Grundvoraussetzung, um die sich andauernd verändernde Erde zu verstehen und vor allem auch Luftverschmutzung zu analysieren. (mho)

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