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EU-Entscheidung zu Oracle könnte sich weiter verzögern

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Die Entscheidung der EU-Kommission zu Oracles Vorstoß, den Konkurrenten Peoplesoft feindlich zu übernehmen, könnte sich erneut um ein paar Wochen verzögern. Nach einem Bericht der Financial Times bezweifeln Beobachter, dass die EU-Entscheidung tatsächlich vor dem Spruch der Kartellwächter in den USA zum gleichen Thema im Juli fallen werde. Ursprünglich wollte die EU-Kommission bereits am 11. Mai eine Entscheidung verkünden; da Oracle nach Ansicht des EU-Gremiums aber nicht genügend Informationsmaterial zur Verfügung gestellt hat, war diese Frist verschoben worden.

Insbesondere warten die EU-Mitarbeiter auf Daten zu den Auswirkungen von fehlender Konkurrenz auf die Preisgestaltung im Markt für ERP-Software, heißt es in dem Bericht. Oracle vertritt den Standpunkt, dass der Wettbewerb in der Branche auch nach der Übernahme von Peoplesoft wesentlich offener bliebe als Brüssel behaupte. (tol)