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EU-Entscheidung zu Oracle könnte sich weiter verzögern

Die Entscheidung der EU-Kommission zu Oracles Vorstoß [1], den Konkurrenten Peoplesoft feindlich zu übernehmen, könnte sich erneut um ein paar Wochen verzögern. Nach einem Bericht der Financial Times [2] bezweifeln Beobachter, dass die EU-Entscheidung tatsächlich vor dem Spruch der Kartellwächter in den USA zum gleichen Thema im Juli fallen werde. Ursprünglich wollte die EU-Kommission bereits am 11. Mai eine Entscheidung verkünden; da Oracle nach Ansicht des EU-Gremiums aber nicht genügend Informationsmaterial zur Verfügung gestellt hat, war diese Frist verschoben [3] worden.

Insbesondere warten die EU-Mitarbeiter auf Daten zu den Auswirkungen von fehlender Konkurrenz auf die Preisgestaltung im Markt für ERP-Software, heißt es in dem Bericht. Oracle vertritt den Standpunkt, dass der Wettbewerb in der Branche auch nach der Übernahme von Peoplesoft wesentlich offener bliebe als Brüssel behaupte. (tol)


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http://www.heise.de/-98111

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[1] https://www.heise.de/meldung/Oracle-laesst-bei-Peoplesoft-nicht-locker-98091.html
[2] http://www.ft.com
[3] https://www.heise.de/meldung/EU-Kommission-setzt-Pruefung-des-Angebots-fuer-Peoplesoft-uebernahme-aus-97051.html